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1'000 Sattelschlepper erwartet – der Aufbau der Giardina beginnt

Publiziert am 02.03.2015 von Giardina

Heute starten die Aufbauarbeiten der grössten Schweizer Indoor-Veranstaltung für das Leben im Garten. 275 Aussteller – darunter die bedeutendsten Anbieter der Branche – präsentieren vom 11. bis 15. März 2015 beeindruckende 1:1 Garteninstallationen. Innerhalb von nur knapp 10 Tagen werden in den Hallen der Messe Zürich ganze Gartenlandschaften erschaffen. Dies  in Dimensionen, die sonst nirgends in Europa zu sehen sind.

Zürich, 2. März 2015 – In den kommenden 8 Tagen werden sich die sonst eher grauen Messehallen von Zürich vor zu in eine lebendig blühende Gartenoase verwandeln. Das erforderliche Material für die über 30 verschiedenen 1:1 Gartenbeispiele wird in rund 1000 LKWs aus der ganzen Schweiz angeliefert. Allein die vier grössten Installationen benötigen gesamthaft rund 1'500 Tonnen Erde, Beton und Steinmaterialen, 50 bis zu 6 Meter grosse Bäume und über 12'000 Staudenpflanzen. 

Fünf Sattelschlepper für einen Japan-Garten
Seine Leidenschaft für Koi brachte den deutschen Gartenbauer Reinhold Borsch an die Spitze des weltweiten Koiteichbaus. Heute baut er seine modernen Japan-Gärten für Kunden rund um die Welt. Der deutsche Gartenbauer ist mit ganzen fünf Sattelschlepperzügen – einem Rockstar gleich – exklusiv für die Giardina nach Zürich gereist. Die Koryphäe hat zum ersten Mal eine solch lange Strecke mit einem seiner Gartenmodelle zurückgelegt. Transportiert hat er dieses in Einzelteilen, die er ab heute mit insgesamt 15 Profis unterschiedlicher Disziplinen wieder zusammensetzt. Zu den Highlights des 255m2 grossen Gartens gehören neben einem Koiteich ein original japanisches Teehaus, welchem japanische Künstler vor Ort mit Tuschmalereien ein authentisches Finish verleihen sowie ein 5 Meter hoher Bonsai.

Eine Traumwelt aus 45 verschiedenen Pflanzenarten
Ein fixer Höhepunkt an der Giardina ist jeweils der Beitrag des Unternehmerverbands der Gärtner Schweiz JardinSuisse. Dieses Jahr unterstützen rund 80 Lehrlinge aus der Zentralschweiz die Profis beim Aufbau einer traumartigen Gartenwelt mit dem Titel "Planet Pandora". Für die üppige Installation verwenden sie über 40 verschiedene Pflanzenarten und Kräuter. Mehrjährige Pflanzen wie Gehölze und Stauden, werden mitsamt Töpfen eingebaut, damit sie nach der Giardina unbeschädigt an die Produzenten retour können. Begrünt wird die Inszenierung erst kurz vor dem Start der Ausstellung. Die kühlen, zugigen und dunklen Bedingungen in den Messehallen verlangen den Ausstellern höchste Gärtnerkunst und Know-how ab. Die verschiedenen Pflanzen müssen mit Fingerspitzengefühl bewässert werden, damit sie zum Start der Giardina in voller Pracht blühen. Während der Ausstellung wird der Bewässerungsmodus angepasst, da die Pflanzen dann vor der entstehenden Wärme geschützt werden müssen.

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