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Solitärpflanzen - RAFFINIERTE AKZENTE IM GARTEN UND AUF DEM BALKON

Publiziert am 15.01.2016 von Giardina

Pflanzen mit Charakter ziehen unseren Blick an. Sie lösen Gefühle aus und rufen innere Bilder wach. Ob filigran wie eine Tuschzeichnung oder wild und unangepasst: Als lebende Skulpturen prägen Charakterpflanzen eindrucksvoll ihre Umgebung. Die Giardina 2016 rückt eine Pflanzentypologie ins Rampenlicht, die Gartenbesitzer und Pflanzenliebhaber gleichermassen beschäftigt. Die grösste Schweizer Indoor-Veranstaltung für das Leben im Garten findet vom 16. bis 20. März in der Messe Zürich statt.


Ein Zeichen der Individualität
Ein Solitär ist in der Schmucksprache ein gefasster Edelstein, der an einer Hand ästhetisch den Ton angibt. Ganz ähnlich wirkt eine Solitärpflanze: Mit ihrer besonderen Wuchsform, Blütenpracht oder Herbstfärbung bringt sie ein Leitmotiv ins Spiel, zu dem alle anderen Pflanzen charmant die zweite Geige spielen, damit ein stimmiges Bild entsteht. In den meisten Fällen sind es die Gartenbesitzer und nicht die Gartengestalter, die einen Solitär aussuchen. Das ist auch gut so: mit ihrer besonderen Ausdruckskraft appellieren markante Pflanzen an die individuelle Vorstellung von der idealen Form. Verliebt sich ein Gartenliebhaber beim Rundgang durch die Baumschule in die Gestalt einer bestimmten Gewächs, wird diese Emotion später untrennbar mit dem Standort der Pflanze verbunden sein – sei dies der Garten, Terrasse oder der Balkon.

Grosse Wirkung auf kleinem Raum
Ausdrucksvolle Solitärpflanzen werden einzeln oder in kleinen Gruppen gepflanzt. Besonders gross ist ihre Wirkung auf kleinem Raum. Solitärpflanzen sind nicht zwingend Bäume oder geformte Ziergehölze. Auch prächtige, romantisch angehauchte Blütenpflanzen wie Strauchrosen, Hortensien oder Phlox prägen als Leitpflanzen einen Gartenstil.

Im privaten Garten gehören die eher langsam wachsenden Japan- und Schlitzahorne zu den beliebtesten Ziergehölzen. Dank ihres aparten Laubs und der intensiven Herbstfärbung besitzen sie den nötigen Charakter für eine Einzelstellung. Ebenso als Solitär prädestiniert ist der etwas weniger bekannte, elegante Etagen-Hartriegel (Cornus controversa). Seine Zweige breiten sich wie Arme horizontal in einer Höhenstaffelung aus.  Zu den ältesten Solitärgehölzen, die wir kennen, zählt die Linde. Wie die Eiche und die Wettertanne besitzt sie im wahrsten Sinn des Wortes Kultcharakter.

Bäume mit Geschichte
Neben Gehölzen, die durch die Anmut ihrer natürlichen Wuchsform bestechen, erfreuen sich auch wilde Gestalten zunehmender Beliebtheit, wie Baum-Unikate, die ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Viele dieser Bäume, etwa malerisch-knorrige Spalierapfelbäume, die weit über 50 Jahre alt sind, wurden in jüngster Zeit durch Bauprojekte heimatlos. Spezialisierte Baumschulunternehmen können diese Zeitzeugen heute in vielen Fällen retten und durch fachgerechte Verschulung auf ein neues Leben bei einem neuen Besitzer vorbereiten.

An der Giardina 2016 stehen Experten führenden Baumschulen und Gartencenter beratend zur Verfügung und zeigen passende Gestaltungsmöglichkeiten auf – vom Villengarten bis zum urbanen Balkon.

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