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AUS GRAU WIRD GRÜN – DER AUFBAU DER GIARDINA BEGINNT

Publiziert am 07.03.2016 von Giardina
Heute starten die Aufbauarbeiten der grössten Schweizer Indoor-Veranstaltung für das Leben im Garten. In den kommenden 10 Tagen entstehen in den Hallen der Messe Zürich beeindruckende Gartenlandschaften. Die Giardina präsentiert dieses Jahr besonders aufsehenerregende, weltweit einzigartige Projekte. Zu sehen sind diese vom 16. bis 20. März.

Der Frühling zieht in Oerlikon ein: An der Giardina entstehen Schaugärten der Superlative. Diese zeigen unterschiedlichste Interpretationen moderner Gartenromantik, dem grossen Trend der Saison. Der Aufbau der Gartenanlagen von bis zu 600 m2 innerhalb von 10 Tagen ist eine bautechnische sowie logistische Herausforderung.

5000 Pflanzen an einer Wand

Eine der vielen Attraktionen der diesjährigen Giardina ist die imposante, fantasievolle Naturkulisse des Schaugarten "Nauterra". Die Installation verschmilzt Wasser, Erde, Technik und Innovation zu einer einzigartigen Gartenwelt. Mit 600 Quadratmetern ist sie die umfangreichste Präsentation der Ausstellung. 50 Lastwagenlieferungen, unzählige Kubikmeter Erde, tausende von Pflanzen und 30 Tonnen Stahl werden mit Bagger und Kran in die Messehallen transportiert. Der Stahl dient der Konstruktion eines einzigartigen, 25 Meter langen Schiffsdecks. Als Versinnbildlichung der Nautilus Schnecke, welche die romantische Sehnsucht nach Unendlichkeit symbolisiert, erhebt sich ein 3-Meter hoher, spiralförmiger Pavillon aus einer Seelandschaft. Die wohl grösste temporäre Indoor-Pflanzenwand Europas ragt daneben 6 Meter in die Höhe. Diese besteht aus 5000 heimischen Pflanzen. Sie werden mit einem neuen, vollautomatischen System so bewässert, dass sie pünktlich zum Ausstellungsstart in voller Pracht blühen. Die Arbeiten an "Nauterra" begannen bereits vor Monaten: Das Gartenbeispiel besteht gänzlich aus eigens für die Präsentation entworfenen Produkten des innovativen Unternehmens Gomes Design & Technic.

Eine Berglandschaft aus 130 Tonnen Felsen
Die kolossale Anlage "Rock Garden" wird die Besucher in eine natürliche Vorgebirgs-Landschaft entführen, für deren Inszenierung keine Mühen gescheut werden. Die Umsetzung der Voralpen-Kulisse ist eine logistische wie bautechnische Herausforderung. 130 Tonnen Stein-Findlinge werden in 7 Sattelschleppern aus Kandersteg angeliefert. Die bis zu 3 Meter hohen und über 15 Tonnen schweren Felsblöcke müssen der Berner Gartengestalter Ben Uhlmann und sein Team mit dem Kran zentimetergenau platzieren, damit die Installation Ihre volle Wirkung entfalten kann. Die Anlage ist von runden Formen geprägt, was eine harmonisch natürliche Atmosphäre erzeugt. Das mystische Landschaftsbild beleben sechs Meter grosse Ahorne und hohe, schiefe Windföhren aus Japan.  
Die Küchenmanufaktur Zbären baut rund um den Globus massgefertigte High-End-Küchen. Für den "Rock Garden" hat das Familienunternehmen eine Luxus-Outdoor-Küche designt, die halbmondförmig direkt in den Hang gebaut wird und diesen damit auch sichert. Allein die  Abdeckung aus 10cm dickem Naturstein wiegt 1500 kg. Die Outdoor-Küche der Superlative ist ein Unikat und bietet vom Kühl- bis zum Geschirrschrank sämtliche Funktionen. Ein futuristisches Chalet aus über 300-jährigem Holz mit einem konkaven Segeldach macht schliesslich die Inszenierung perfekt. Die Gebrüder Blatti verbinden bei ihrer Konstruktion eindrucksvoll die traditionelle Bauart mit innovativen, noch nie angewendeten Formen im Chaletbau.

Zürcher Gartenlehrlinge setzen künstlerischen Garten um

JardinSuisse, der Unternehmerverband Gärtner Schweiz, sorgt stets für ein Highlight an der Giardina. Dieses Jahr zeigt sich der Verband von einer überraschenden Seite und präsentiert die künstlerische Gartenvision „five elements“ des Zürcher Gärtnermeisters Martin Luginbühl und des Messestandbauers Christian Eggenberger. Die Installation stellt Erde, Feuer, Wasser, Luft und als fünftes Element die Grüne Branche in Form von Lichtskulpturen dar. Die Präsentation ist ein grossartiges Spektakel für alle Sinne – interaktive Beleuchtungssäulen aus Stoff ragen hoch in die Hallen empor, während Musikduschen ein besonderes Klangerlebnis sicherstellen. Neben all den technischen Finessen sind es dennoch die Pflanzen, die im Mittelpunkt stehen und der Anlage das besondere Flair verleihen. Gräser und Blütenpflanzen leuchten in den Farben der fünf Elemente. Umgesetzt wird die moderne Garteninszenierung von 100 Zürcher Lehrlingen unter der Leitung der beiden Gestalter.

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