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Neue Natürlichkeit - Natürliche Gartenbilder verzaubern

Publiziert am 19.01.2017 von Giardina
Vom 15. bis 19. März lädt die international grösste Indoor-Gartenausstellung zu einem einzigartigen Gartenereignis ein. Die Giardina 2017 legt den Fokus auf die neue Natürlichkeit in der Gartengestaltung. Renommierte Gartenbauer veranschaulichen, wie sie diesen Gartentrend mit baulichen Massnahmen, sorgfältiger Pflanzenwahl und dem Einsatz ausgesuchter Materialien in Schweizer Gärten umsetzen. Die Besucher können in diese Welt der neuen Natürlichkeit eintauchen und sich von vielseitigen Schaugärten inspirieren lassen.

Natürlich wirkende, lebendige Bepflanzungen sind heute im Trend. Garten-, Terrassen und Balkonbesitzer gleichermassen möchten die Natürlichkeit zelebrieren und diese mit möglichst kleinem Aufwand dauerhaft geniessen. Mit sorgfältiger Planung und baulichen Massnahmen gelingt es Landschaftsarchitekten und Gartenbauern, diese Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Nicht nur die Bepflanzung lehnt sich an die Natur an: Bodenplatten und Möbel aus lokalem Naturstein, geflochtene Trennwände oder Skulpturen aus Holz und Metall kreieren stimmige Gartenbilder. Die neue Natürlichkeit im Garten lebt von bewussten Eingriffen: Üppige, winterharte Kletterpflanzen wie Wilder Wein, Clematis oder Rambler-Rosen mildern harte architektonische Kanten. Ein charaktervolles Gehölz mit bizzarem Wuchs belebt das Hausgarten-Idyll mit wohldosierter Dramatik.

Die Pflanzentrends
Im Trend liegen Pflanzen, die einen "Blumenwiesen-Look" erzeugen. Besonders gefragt sind widerstandsfähige, filigran wirkende Pflanzen mit verzweigtem Wuchs und zarten, einfachen Blüten. Während es früher undenkbar schien, abgeblühte Blütenköpfe stehen zu lassen, wählt man heute bewusst Stauden und Ziergräser, die nach der Blüte attraktive Samenstände bilden. Früh blühende einheimische und spät blühende nicht heimische Pflanzen bieten Nutzinsekten so von März bis November Nahrung. Dauerhafte Stauden mit natürlicher Anmutung tragen wohlklingende Namen wie etwa Fetthenne (Sedum), weisse Prachtkerze (Gaura lindheimeri ‘Whirling Butterflies’), Brandkraut (Phlomis russeliana), Perlgras (Melica), Bronzefenchel (Foeniculum vulgare ‘Rubrum’), Steppensalbei (Salvia nemorosa), Myrtenaster (Aster ericoides) oder auch Silber-Chinaschilf (Miscanthus sinensis ‘Graziella’).

Neue Natürlichkeit in vielen Facetten

Die Thurgauer Gartenbauer Egli Grün sowie Winkler & Richard Naturgärten zeigen zwei Wege auf, wie die neue Natürlichkeit interpretiert werden kann. Während Egli Grün die Kunst beherrscht, trotz moderner Gestaltung ausgesprochen natürlich anmutende Gärten zu kreieren, taucht der Besucher bei Winkler &
Richard in einen urbanen aber gleichzeitig wildromantisch gestalteten Innenhof ein. In beiden Schaugärten vermischen sich moderne Elemente mit natürlicher Bepflanzung zu wunderschönen Gesamtbildern.


„Unsere Gärten sollen für unsere Kunden Kraft- und Energiequellen sein, wo sie die Elemente Natur, Feuer und Wasser erleben und die Jahreszeiten bewusst wahrnehmen können. Dabei sind die Gärten sowohl geordnet als auch dynamisch, vielfältig, belebt und natürlich. Wir verwenden vielerlei Pflanzen mit unterschiedlichen Blatt- und Blütenformen, ausdrucksstarke Solitärpflanzen, einheimische Natursteine mit naturbelassenen Oberflächen und Schweizer Holz.“ Marcel Egli, Egli Grün AG


„In unseren Gärten fühlen sich die Menschen geborgen, weil wir Gartenräume schaffen, die ihren Bewohnern Rückzugsmöglichkeiten und Raum zur Entfaltung bieten. Mit Pflanzenkompositionen aus einheimischen Wildstauden und Gehölzen setzen wir bewusst Kontrapunkte zum Klischee, dass man im Naturgarten alles sich selber überlassen kann. Auch „wildromantische“ Naturgärten sind gestaltete Gärten, denen ein Konzept zugrunde liegt.“
Peter Richard, Winkler & Richard Naturgärten


Lustenberger Schelling Landschaftsarchitektur zeigen im Auftrag des Unternehmerverbands Schweizer Gärtner JardinSuisse, wie heutige Städteplaner öffentliche Räume konzipieren; ökologisch sinnvoll und vielfältig nutzbar fliessen urbane Piazzas in naturbelassene Grünzonen über und bieten so der Stadtbevölkerung grüne Oasen. Der Gartenpoet aus Baden, Christoph Wegelin sowie Kobel Gartengestaltung aus Dielsdorf haben ein gemeinsames Thema: Die Literatur. Während Wegelin naturnahe Gärten mit poetischem Ansatz gestaltet, indem er den wohl natürlichsten aller Materialstoffe, Lehm einsetzt, verwandelt Hansueli Kobel für den Ideengarten "Garten der Poesie" einen ausgedienten Werkzeugwagen in einen Buchpavillon, eine Bank gebaut aus Stein und mehreren Tausend alten Büchern ist ein weiteres Highlight seines Gartens. Der speziell aus Italien angereiste Gartengestalter Leonardo Magatti kreiert in seinem Garten mit Granitelementen einen Ruhepol zum hektischen Alltag, welcher an der letztjährigen Giardina bereits mit einem Gold Award ausgezeichnet wurde.

„Natürlichkeit entsteht dadurch, dass der Garten gestalterisch in seine Umgebung eingepasst wird. Die Voraussetzungen, die die Umgebung bietet, gilt es mit den Wünschen und Visionen unserer Kunden in Einklang zu bringen. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren macht eine natürliche und hochwertige Gartengestaltung aus.“ Robin Lustenberger und Jan Schelling, Lustenberger Schelling Landschaftsarchitektur

 
„Eine natürliche Gartengestaltung hat etwas Ganzheitliches. Sie fügt sich harmonisch ein, durch die Verwendung von regionalen Naturmaterialien. Eine natürliche Gartengestaltung ist dynamisch und lebendig. Sie berührt und lässt ankommen.“ Christoph Wegelin, Gartenpoet & Naturgestalter


Die Giardina 2017 findet vom 15. bis 19. März 2017 in der Messe Zürich statt. Öffnungszeiten mittwochs und donnerstags jeweils von 9 bis 20 Uhr, am Freitag bis 22 Uhr und am Wochenende von 9 bis 18 Uhr.

Die Highlights der Giardina 2017
• 30’000m2 geballte Inspiration und eine aussergewöhnliche Auswahl an Objekten und Produkten für das Leben im Garten
• Rund 250 Aussteller aus 8 europäischen Ländern
• Vielseitige Schaugärten von bis zu 600m2 zum Gartentrend "Neue Natürlichkeit"
• Neuheiten und aussergewöhnliche Objekte für das Leben im Garten nationaler und internationaler Brands
• Kunsthandwerker aus der ganzen Schweiz präsentieren ihre Unikate

Bildlegenden:
1. Natürlich anmutende Gärten trotz moderner Gestaltung (Foto: Giardina/ Egli Grün Sirnach)
2. Auch wildromantische Gärten bedürfen sorgfältiger Planung (Foto: Giardina/ Winkler Richard Naturgärten)
3. Der natürliche Garten passt sich harmonisch in seine Umgebung ein (Foto: Giardina / Lustenberger Schelling Landschaftsarchitektur)
4. Die Bücherbank als überraschender Mittelpunkt des Gartens (Foto: Giardina/Kobel Gartengestaltung)
5. Verwendung von regionalen Naturmaterialien in der natürlichen Gartengestaltung (Foto: Giardina / Gartenpoet)
  

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