Giardina

Exklusive Gärten für Ästheten

Publiziert am 21.01.2019 von
Die Wurzeln der japanischen Gartenkultur reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück. Beeinflusst durch chinesische Zengärten und koreanische Gartenkünstler entstanden weltberühmte Gärten, die ihre Besucher auch heute noch in ihren Bann ziehen. Der klassische japanische Wandelgarten findet bis heute auch im Westen begeisterte Anhänger, da er Tradition und Ruhe ausstrahlt und so gerade in einer modernen Umgebung als grüne Insel willkommen ist.

Landschaften in Miniaturform 
Vorbild des japanischen Gartens ist die Natur. So symbolisiert das Wasser Seen und Flüsse, Steine repräsentieren Felsen und Berge, Bäume und Moos Wälder und Wiesen. Das Gefühl, eine ganze Landschaft vor sich zu haben, wird mit dem Spiel der Perspektiven erzeugt, einem prägenden Element des Japangartens. Grösse, Entfernung und verschiedene Blickwinkel täuschen optisch und geben so jedem Garten eine einzigartige Harmonie und Perfektion. «Der japanische Garten ist immer asymmetrisch angelegt. Diese Asymmetrie eröffnet dem Betrachter von jedem Standpunkt aus eine völlig neue Sicht auf seinen Garten», sagt Reinhold Borsch, der sich mit exklusiven Japangärten international einen Namen gemacht hat.
Pflanzen in verschiedenen Grüntönen werden so platziert, dass sie durch ihre Grösse und Farbe den Eindruck von Tiefe erzeugen. „Typisch sind etagenartige Formgehölze, kugelförmige Pflanzen, Bambus und natürlich Bonsais, die einzigartigen japanischen Miniaturbäume", so der Experte. Gartengestalter Reinhold Borsch bezieht die Pflanzen für seine internationale Kundschaft direkt aus Japan: „Wir suchen die besten Formgehölze mit der schönsten Gestaltung persönlich in Japan aus.“ Der japanische Garten verändert sich mit den Jahreszeiten und erzeugt immer neue grossartige Stimmungen.

Kois, die Könige im Garten
In Japan gehört ein perfekt gestalteter Koiteich zu jedem Gartenkunstwerk. Dies trifft auch auf die Anlagen von Reinhold Borsch zu. Der Deutsche hat sich ein riesiges Know-how über diese wunderschön gezeichneten und wertvollen Fische angeeignet und sich auf den Bau von Koiteichen spezialisiert. Das Wohlergehen der Fische prägt denn auch das ästhetische Erlebnis der Teiche. Er hat dafür ein eigenes Filtersystem entwickelt, das mittlerweile sogar in Japan eingesetzt wird.

Japanisch anmutende Gärten für westliche Bedürfnisse
Während der Japaner seinen Garten vor allem von aussen geniesst und nur selten darin verweilt, wünscht sich der Schweizer Gartenbesitzer einen grünen Rückzugsort, wo er leben und sich aufhalten kann. Reinhold Borsch interpretiert den japanischen Garten neu und verbindet traditionelle japanische Gartenkultur mit den Bedürfnissen seiner westlichen Kunden. „Die Gärten, die wir in Europa bauen, haben zumeist einen Platz zum gemütlichen Beisammensein und Verweilen", sagt Reinhold Borsch. Das japanische Teehaus ist darum eines der zentralen Elemente seiner Gärten. Dabei ersetzt er traditionelle Bauelemente mit modernen, funktionalen Aspekten. Anstelle von Bambus kombiniert Borsch raffiniert Beton, Stein, Glas, Holz und andere Naturmaterialien. „Bei der Planung und Anfertigung eines Teehauses handelt es sich immer um eine Sonderanfertigung nach Kundenwunsch", sagt Borsch. 

Giardina 2019: Reinhold Borsch baut imposanten Indoor-Garten 
Wer einen Gartentraum von Reinhold Borsch einmal selbst erleben möchte, kann dies vom 13. bis 17. März 2019 an der Giardina. Dort veranschaulicht Reinhold Borsch, mehrfacher Gewinner des renommierten GiardinaAwards, auf rund 400 m² eine einzigartige japanische Gartenlandschaft mit Koiteich. 
 

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