Giardina
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Portrait Solitärpflanze: Hibiscus moscheotus

Publiziert am 02.11.2018 von Giardina
Hibiscus

Kaum eine andere Zierpflanze, der im europäischen Raum kultivierbaren Pflanzen, hat die Fähigkeit solch gigantisch grosse Blüten hervorzubringen. Ursprünglich liegt die Heimat des Sumpfeibischs in Nordamerika. Inzwischen haben sich in unseren Breitengraden Zuchtformen mit tellergrossen Blüten durchgesetzt. Der Sumpfeibisch stammt aus der Familie der Malvengewächse und hat einen borstigen Wuchs.

Seine riesige rote Blüte ist das wohl eindeutigste und auffälligste Erkennungsmerkmal. Er blüht von August bis Oktober an einem sonnigen Standort in eher feuchter, durchlässiger Erde. Sonnige Standorte mit genügend Bodenfeuchtigkeit sind geeignet. In Höhenlagen (über 700 m ü. M.) ist eine Pflanzung nicht zu empfehlen, da die Vegetationsperiode zu kurz ist, damit die Pflanzen zur Blüte gelangen. 

Im Herbst verfärben sich die grünen, breitlanzettlichen Blätter rötlich-orange. 
Im Winter sollte er etwas geschützt werden. Die Triebe sterben ab und der Wurzelbereich kann mit Tannenzweigen abgedeckt werden. Der Austrieb erfolgt sehr spät, erst Mitte Mai, dieser ist vor Schneckenfrass zu schützen.
Ab dem ersten Austrieb bis zur Blütenbildung kann mit einem flüssigen Volldünger oder einem Langzeitdünger gedüngt werden.

Standort:                  sonnig bis halbschattig

Pflanzzeit:                Herbst und Frühling

Blütezeit:                  August - Oktober

Boden:                      Frische bis mässig feuchte Böden

Schnitt:                     Kein Schnitt notwendig

PDF-Download Pflanzenporträt

In Zusammenarbeit mit Gärtnerei Schwitter AG

Gärtnerei Schwitter AG

Die Gärtnerei Schwitter wurde 1927 von Josef Schwitter in Kriens gegründet. Unter seinem Sohn Fritz wuchs Schwitter zu einem spezialisierten Betrieb für Bodendecker, Gehölze und Stauden heran. Daneben baute Fritz Schwitter den Betrieb kontinuierlich aus und legte den Grundstein für den heutigen Betrieb. 1999 übernahm Roman Schwitter die Gärtnerei in der 3. Generation. Vier Jahre später eröffnete Schwitter direkt bei der Autobahnausfahrt Gisikon/Root die grösste Gärtnerei der Zentralschweiz.

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