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Lesetipp: Grüner wohnen

Publiziert am 12.10.2020 von Giardina
Grüner Wohnen

In den Wohnzimmern ist eine grüne Revolution im Gange: Ficus, Philodendron und Fensterblatt feiern ihr Revival. Als Bestandteil des modernen Lifestyles sorgen sie nicht nur für optische Reize, sondern wirken sich auch positiv aufs Raumklima aus. Im Trend ist alles, was gefällt und in der Gärtnerei erhältlich ist.

Die Sehnsucht nach Grün ist im Menschen tief verankert. Sie lässt sich nicht nur draussen in der Natur, sondern auch im Wohnraum stillen. Bereits einige wenige Zimmerpflanzen sorgen für eine
entspannte, gemütliche Atmosphäre. Die Zeiten, in denen Zimmerpflanzen als etwas altmodisch oder gar spiessig galten, sind längst vorbei. Gummibaum, Fensterblatt und Ficus sind wieder zurück und haben einen mächtigen Imagewandel vollzogen. Schaut man sich in den Sozialen Medien um, wird schnell klar: Wohnen ohne Pflanzen? Geht gar nicht!

Das Licht ist entscheidend
Welche Pflanzenarten es in die eigenen vier Wände schaffen, hängt zum einen von den Lichtverhältnissen, aber auch vom persönlichen Geschmack und den jeweiligen Modeströmungen ab. Vom grossblättrigen Philodendron über den Ficus-Bonsai bis hin zum Zimmerefeu, der mit seinen filigranen Blättern das Büchergestell ziert: Raumgrün sorgt für Individualität und bringt viel Leben. Nebst klassischen Blattpflanzen ist als Blickfang auch Blühendes gefragt, etwa auf dem Schreibtisch oder auf der Fensterbank. An hellen Standorten ohne direkte Sonneneinstrahlung gedeihen beispielsweise Orchideen wie Phalaenopsis oder die exotisch anmutende Medinilla mit ihren rosafarbenen Blütenrispen. Selbst in der Küche und im Badezimmer muss niemand auf grüne Mitbewohner verzichten. Gerade im Bad finden viele Pflanzenarten ideale Wachstumsbedingungen vor. So fühlen sich etwa der Frauenhaarfarn (Adiantum) oder das Einblatt (Spathiphyllum) in den
eher schattigeren Räumen mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit sehr wohl.

Für jede Pflanze das passende Gefäss
Fast ebenso wichtig wie die Pflanze selbst ist das Gefäss, in dem sie wächst. Je nach Wohnstil passt entweder ein einfarbiger Topf oder auch etwas Buntes mit orientalisch inspiriertem Muster. Dabei
darf man weder die Raumgrösse noch die Proportionen von Topf und Pflanze aus den Augen verlieren. Für ein harmonisches Bild müssen sie miteinander korrespondieren. Gefragt sind leichte Materialien, damit sich Gefäss und Pflanze bei Bedarf ohne grossen Kraftaufwand auch einmal verrücken lassen.

Fachberatung lohnt sich
Auf der Suche nach Zimmerpflanzen und passenden Gefässen empfiehlt sich der Gang in die Gärtnerei oder ins Fachgartencenter. Hier gibt es nicht nur eine grosse Anzahl verschiedener, teils
auch rarer Pflanzenarten, sondern auch das entsprechende Knowhow. Kauft man seine Zimmerpflanzen in einem Fachbetrieb, geht man sicher, dass es sich um gut gepflegte Qualitätsware handelt. Es lohnt sich, eine Beratung in Anspruch zu nehmen, um mit jenen Gewächsen nach Hause zu kommen, die mit den gegebenen Standortbedingungen und dem eigenen Giessverhalten auch zurechtkommen. So ist sichergestellt, dass der urbane Dschungel über lange Zeit glücklich macht..

Text: Jardin Suisse

Freude am Garten

Diesen Beitrag haben wir im Schweizer Gartenmagazin "Freude am Garten" entdeckt.

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