Terza Natura
Der Gedanke eines verlassenen Steinbruchs, in dem die Natur zurückgelassene Blöcke wieder zurückerobert, hat unseren Entwurf geprägt. Kantige Steine, wilde Pflanzen und aus Steinbruchresten hergestellte Pflanztöpfe bilden das Gerüst.
Aufeinandergestapelte Sandsteinblöcke, abgetreppt, grosse und kleinere Platten, kantige Steine. Dazwischen wachsen hohe Kiefern, junge Pappeln, texturreiche Farne, feuchte Moose und wilde Clematis. Bohrlöcher sind sichtbar, Wasser sammelt sich bereits darin.
Es ist ein Bild eines offenen Steinbruchs mit der einsetzenden Rückeroberung der Natur.
Gegenüber ein klar gerahmter Ort - gefasst durch einen markanten Natursteinblock und ein industrielles Regal. Präzise geschalte Töpfe mit üppigen Kulturpflanzen, elegante Sitzmöbel auf kiesigem Grund.
Kontrastreicher könnte der Stand nicht sein. Auf der einen Seite das naturnahe Bild, auf der anderen der urbane Garten - und doch entsteht das eine aus dem anderen. Aus der Kultivierung der Natur, dem Abbau von Rohmaterial entsteht durch Handwerk, Technik und Gestaltung ein sinnlicher Garten.