Giardina

Technik im Garten: Ab in die Zukunft!

Publiziert am 21.01.2019 von Giardina
Der Alltag wird immer schneller und intensiver, die Stunden immer weniger, die für die Pflege des Gartens aufgewendet werden können. Gleichzeitig wird das Klima anspruchsvoller und die Ressourcen kostbarer. Die Giardina 2019 widmet sich den neuen technischen Möglichkeiten für eine unkomplizierte, energieeffiziente und ressourcenarme Gartenpflege. Dazu gehören etwa Smart-Gardening-Systeme, Akkugeräte und Solarbeleuchtung. Doch der Technologie-Einsatz fängt nicht erst bei der Gartenpflege an, sondern bereits bei der Planung und beim Bau eines Eigenheims und Gartens. Was heute dank Digitalisierung in der Entwicklung eines vernetzten Gartens und Zuhauses möglich ist, wird den Besucherinnen und Besuchern in zwei Schaugärten gezeigt.

Smart Gardening
Technik und Vernetzung automatisieren die Bewässerung, die Rasenpflege und die Poolreinigung. Pflanzen im Topf oder im Beet werden zuverlässig bewässert. Verschiedene Sensoren messen den Niederschlag und die Bodenfeuchtigkeit und passen die Wasserversorgung für die Pflanzen entsprechend an. Der Rasenroboter mäht den Rasen regelmässig. Das Schnittgut ist so gering, dass es nicht eingesammelt werden muss und den Rasen nebenbei noch düngt. Auch der Pool reinigt sich heute von selbst und deckt sich je nach Wetter automatisch ab. Zu den einzelnen Systemen gehören meist Apps, mit denen man die Anlagen und Roboter von überall aus steuern und jederzeit einsehen kann, wie es dem Garten geht. 
Wer doch noch gerne selbst die Hecken schneiden, den Rasen trimmen und das Gehölz sägen will, der wird sich über die grosse Auswahl an akkubetriebenen Gartengeräten freuen. Die Heckenscheren, Sägen und Laubbläser sind dank dem Akkuantrieb abgasfrei, leise und handlich. 

Zukunft Solarstrom
Der grosse Vorteil neuer Technik ist nicht nur die ideale Gartenpflege und die Zeitersparnis, sondern auch ein möglichst schonender Umgang mit der Natur. Ein besonders aktuelles Thema im Garten ist deshalb der Solarstorm. Gartengestalter Rolf von Burg sagt: „Die Zukunft verlangt, dass wir zu Selbstversorgern werden.“ Wie Solar- und Elektrotechnik elegant kombiniert werden, zeigt er in seinem Schaugarten. Denn: Solarzellen in verschiedenen Formen und Varianten können alles versorgen, was Strom braucht. Die Gartenbeleuchtung beispielsweise, die den Garten kunstvoll inszeniert. Von einzelnen Lämpchen mit integrierten Solarzellen bis zu umfassenden Beleuchtungskonzepten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie der Garten in stimmungsvolles Licht getaucht werden kann. Zudem trägt die Beleuchtung besonders  in Kombination mit Bewegungsmeldern zum Einbruchsschutz bei.

Visionäres Digitalisierungs-Projekt
Eine Gruppe von Unternehmen aus Bau, Gartenbau und Technologie zeigt, wie im Zeitalter der Digitalisierung die Prozesse des Garten- und Landschaftsbaus revolutioniert werden. Ihr Projekt „Digital Garden“ greift das Thema der digitalen Planung und Gestaltung des Aussenraums auf und nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine interaktiv gestaltete Reise durch die Entstehung eines Vorgartens –  von der Planung über den Bau bis hin zur Umsetzung. Dabei werden Techniken wie virtuelle Darstellungsformen oder 3D-Druck vorgeführt. Spannend sowohl für Gartenprofis als auch Gartenbesitzer. 
 

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